10 Dinge, dich ich an unserer Gemeinde besonders liebe

  1. Zusammen singen. Wenn ein Raum voller Menschen mit einem Herzen für Gott singt, entsteht eine wundervolle, heilige Atmosphäre.
  2. Das Gefühl von Familie. Ein Zuhause, das ich vermisse, wenn ich nicht zum Gottesdienst gehen kann. Ich gebe zu, das war nicht von Anfang an so. Es hat sogar ziemlich lange gedauert. Das lag daran, dass Alex und ich am Anfang unserer Ehe noch häufig über die Wochenenden zu unseren Eltern gefahren sind. Zwischendurch gab es sogar eine Zeit, in der wir dachten, wir würden dort nie wirklich ankommen und wir begannen, uns andere Gemeinden anzusehen. Aber ohne dass es einen bestimmten Auslöser dafür gab, schlich sich in uns beiden langsam dieses Familiengefühl ein.
  3. Meinen Hauskreis. Ich liebe Mädels- bzw. Frauen-Hauskreise. Seit Emmas Geburt war ich aber lange nicht mehr Mitglied einer solchen Gruppe, die sich regelmäßig trifft, um über ein bestimmtes Thema zu sprechen und zusammen zu beten. Aber seit einigen Monaten darf ich Teil eines wirklichen tollen Frauen-Hauskreises sein. Obwohl ich gerade am Anfang ständig absagen musste, fühle ich mich dort total wohl. Es ist einfach ein ganz besonderes Beisammensein. Nein, wir quatschen nicht über Belanglosigkeiten, nur so ab und an mal. Es sind wirklich tiefe und ehrliche Gespräche und Gebete, die uns verbinden.
  4. Die älteren Leute. Es gibt ja wirklich viele grummelige Exemplare. Aber unsere Senioren (und die, die es bald werden 😉 ) sind so herzlich und lieb. Wie sie strahlen, wenn wir mit unseren Kindern an ihnen vorbeigehen. Häufig kommt jemand und fragt, wie es uns geht. Da spürt man echtes Interesse und ganz viel Herz. Einfach toll finde ich auch, dass jedes Kind der Gemeinde einen Gebetspaten hat. Hin und wieder spricht Ben von der Frau, die für ihn betet. Er ist sich dessen voll bewusst.
  5. Kinder sind willkommen. Bevor es in den Kindergottesdienst geht, wird für die Kinder gebetet. Dann dürfen sie in Gruppen lernen, singen und spielen, während die Eltern der Predigt lauschen. Seit einem Jahr gibt es für die Grundschüler jeden Montag einen Kinder-Hauskreis und ich freue mich so sehr darüber! Denn die Kinder sollen die Gemeinde nicht nur mit Sonntag in Verbindung bringen, sondern als Teil ihres Alltags. Vor ein paar Wochen war Ben zum ersten Mal auf einer Kinderfreizeit. Ein Wochenende voller Abenteuer. Er kam total begeistert zurück!
  6. Dieser Punkt hat wohl mehr mit Alex, dem Super-Papa zu tun. Aber die Gemeinde bietet immer wieder Gelegenheiten, praktisch anzupacken - sei es die der Aufbau von oder die Reinigung ... Alex meldet sich immer, wenn er Zeit hat und er nimmst ganz selbstverständlich die Kinder mit, vor allem Ben. Auch für unsren Großen ist es inzwischen selbstverständlich, dabei zu sein und seinen Teil beizutragen.
  7. Wir sind für einander da. Als unser Samuel im Krankenhaus war und alles drunter und drüber ging, haben uns Menschen aus unserer Gemeinde mehrere Wochen lang jeden Tag Mittagessen vorbeigebracht. Das war so ein großer Segen für uns. Anfangs war meine Mutter da und als sie weg war, haben wir gemerkt, wie schwierig es für uns war, uns um diese alltäglichen Dinge zu kümmern. Und nun brauchten wir nicht viel einkaufen, haben aber jeden Tag gesundes und leckeres Essen gehabt. Aber auch in anderen Bereichen haben wir Trost und Unterstützung erfahren, was unsere Verbundenheit zu unserer Gemeinde vertieft hat. Danke!!
  8. Offene Türen. Für fremde Menschen und andere Kulturen, was besonders deutlich wurde, als die Flüchtlingswelle kam. Am Sonntagabend versammelt sich seit einigen Monaten eine englischsprachige Gemeinde in unserem Gottesdienstsaal. Jeden Montagmorgen dürfen die Studenten des Bibelseminar Bonn, wo ich selbst fünf Jahre lang studiert habe, einen Schulgottesdienst feiern. Bereits zweimal durften wir dort kostenlos ein Fest mit Bens Klasse feiern. Und demnächst dürfen wir die lily white Konferenz dort veranstalten. Das nenne ich Gastfreundschaft!
  9. Die Weihnachs- und Ostergottesdienste. Ich freue mich jetzt schon auf Heilig Abend, weil ich weiß, dass uns wieder etwas Besonderes erwartet, das mich tief im Herzen berühren wird. Musik, Schauspiel, Predigt ... Und am Ende die Geschenketüten für die Kindern, bei denen Erinnerungen wach werden...
  10. Gemeindeausflug. Jeden Sommer: grillen, quatschen, toben. Hier ein paar Impressionen davon: RN_15147 RN_15148 RN_15152

Emmi war noch etwas wackelig auf den Beinen. Hach war das süß...

RN_15153
RN_15164 RN_15166

Ich zeige hier nicht alle Bilder, die ich von Emma an diesem Nachmittag gemacht habe. Ich habe schon aussortiert. Für mich sieht jedes Bild anders aus. 😉

RN_15168

Endlich wieder! Ich habe Alex als Basketballer kennengelernt. Und obwohl er einige Jahre im Volleyballverein war, ist Basketball Herzenssport. Ich habe noch mehr Fotos (viele!) von ihm, auf denen er voll in Aktion ist, aber ich darf sie nicht zeigen 😉

RN_15194

Pferd Nele durfte Hannah zu dem Ausflug begleiten.

RN_15210   RN_15225 RN_15229

Dieses Spiel - wie heißt es noch gleich?? - gehört unbedingt zu unserem Gemeinde-Ausflug dazu.

RN_15248

Die Jugendlichen in Aktion. Na, wer kennt das Spiel noch? Gibt es dafür auch einen deutschen Namen? Ich kenne es nur unter: Kartoschka 🙂

RN_15250

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

9 Antworten

  1. 🙂 Ich musste grinsen… Denn Kartoschka kenne ich auch. Echt lustig!
    Und einigen Deiner Punkte stimme ich absolut zu. Das macht Gemeinde aus!
    Danke für Deinen Denkanstoß mal bewusst darüber nachzudenken!
    Lg,
    Tina

    • Ja, ich muss auch immer wieder an meine Jungendzeit zurückdenken bei dem Spiel. Sooo lange her… 😉

  2. Hihi, kartoschka, kenne ich auch aus meiner Jugendzeit. Ich finde deine Liebeserklärung an deine Gemeinde wunderbar! So eine “Familie” zu haben ist viel wert und ich teile deine Gefühle auch für meine Gemeinde! Bis bald, Liebes!

    • Danke Anita! Ich freu mich auf dich 🙂

  3. Kartoschka kenne ich gar nicht – was ist es für ein Spiel?
    Das andere Spiel ist “WikingerSchach” oder?

    Ja, ein guter Beitrag..mich beschäftigt das Thema Gemeinde-Input bekommen-wachsen können- geistliches”Zuhause” auch gerade sehr. Seit dem Frühjahr bin ich in meiner alten Gemeinde neu eingestiegen und es ist ein großer Unterschied zu der Gemeinde, die ich die Jahre vorher besucht habe. Und manchmal vermisse ich dieses “Familiengefühl” richtig..!

    ♥cora

    • Hallo liebe Cora, das ist ein Spiel, das an Volleyball erinnert, jedoch im Kreis. Wer einen Fehler macht, muss in die Mitte und darauf warten, befreit zu werden.
      Ich wünsche dir sehr, dass du dich in deiner Gemeinde bald richtig zuhause fühlen kannst. Es hat bei uns auch länger gedauert, aber es tut so gut! Das wünsch ich dir!!
      Alles Liebe, Regina

  4. Liebe Regina, ich hoffe es ist okay für dich, dass ich deinen Beitrag verlinkt habe! Glg Lena

  5. […] 10 Gründe die Gemeinde zu lieben […]

Schreibe einen Kommentar zu Besondere Beiträge – Der besondere Alltag

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.