Wir in Frankreich Teil 3: Avignon und Nougatmuseum

Avignon

Da wir, wie ich hier schon geschrieben habe, gerne neue Städte besuchen, haben wir uns dafür entschieden, einen Tag in Avignon zu verbringen und den Papstpalast dort anzuschauen.

Dieses Foto habe ich aus dem Auto heraus gemacht, um die Stadtmauer einzufangen, die noch erhalten ist.

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"Warum gibt es einen Papstpalast in Avignon?", fragt Ben.

Wenn euch das auch interessiert, dann lest den folgen Absatz, den mein lieber Mann für uns geschrieben hat. Ansonsten überspringt ihn einfach.

Traditionell residierten die Päpste bekanntlich in Rom. Mit der Absicht, mithilfe des Papstamtes seine Macht auszuweiten, sorgte der französische König Anfang des 14. Jahrhunderts dafür, dass der neue Papst Clemens V. in Frankreich gekrönt wurde und anschließend auch in seiner Nähe blieb. Als neue Residenz wurde Avignon ausgewählt, das zwar noch zum Heiligen Römischen Reich gehörte, sich aber in der Reichweite des französischen Herrschers befand. In den folgenden Jahrzehnten wurden die päpstlichen Anlagen in Avignon ausgebaut und dienten immer wieder als Residenz bzw. teilweise als Zufluchtsort für Päpste in gefährlichen Zeiten.

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Ich mache auch von alten Gebäuden immer viel zu viele Bilder...

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Ach ist das schön, wenn man lesen kann.

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Das absolute Highlight war für unsere Kinder die Schatzkammer. Durch die Scheiben sieht man ganz viel Geld aus unterschiedlichen Ländern. Warum die Leute es dort reinwerfen, kann ich mir nicht erklären, aber es war einfach spannend.

Für die anderen Besucher waren dann unsere Kinder das Highlight.

Alex fragte mich eben, ob ich denn kein Foto vom Geld gemacht habe? - Ups... Da gab es wohl was Interessanteres.

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Die große Schwester macht der Kleinen gerne ein Zöpfchen am Hinterkopf 🙂
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Es gab so viele interessante Räume. Dieses Gebäude hat uns alle irgendwie total begeistert. Es war ein wunderschöner, heiterer Tag.

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Wie sie sich an ihm festhält. Ihr Held.

Meiner.

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Bevor wir nach Hause fuhren, teilten wir uns noch einen Cappuccino und die Kinder einen Kakao, weil uns das Bargeld ausgegangen war. Auf dem großen Platz vor dem Palast, gaben zwei Musiker einen Vorgeschmack auf ihre CD. Das passte einfach zu dieser leichten, gemütlichen Atmosphäre.

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Nougat-Museum

Aus dem Auto fotografiert. Wie so oft in dieser Woche.

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Wir haben erfahren, dass die nahegelgene Stadt Montélimar für ihr Nougat bekannt ist. Also nutzten wir einen Regentag, um erst das Museum zu besuchen und dann einwenig zu naschen.

Es standen so viele alte Dinge herum, wie zufällig.

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Das war Emmas Lieblingsecke. Honig ist ein wesentlicher Bestandteil von Nougat.

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Hier konnten wir zusehen, wie das Nougat hergestellt wird. Diese Masse sieht total interessant aus, schaumig und weich. Es schmeckt sooo gut! Nicht zu vergleichen mit dem Nougat, das man in Deutschland bekommt.

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Am liebsten von allem etwas mitnehmen... Aber das lassen die hohen Preise glücklicherweise nicht zu. Glücklicherweise weil Zähne und so - das Zeug ist nämlich furchtbar süß!

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Herrlich diese Erinnerungen!

Mehr von unserem Frankreichurlaub gibt es hier:

Teil 1: 5 Gründe für einen Städtetrip mit Kindern

Teil 2: Wohlfühlen in Le Poët-Lavel

Teil 4: Ein Tag am Meer

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