Wir in Frankreich Teil 1: 5 Gründe für einen Städtetrip mit Kindern

  1. Nicht jedes Kind springt vor Begeisterung auf, wenn es das Wort "Museum" hört. Unsere tun das. Andere haben andere Interessen. Aber eins haben alle Kinder gemeinsam: Sie sind neugierig. Und diese Neugier kann auf einem Städtetrip wunderbar gestillt werden. Jede Stadt hat wunderschöne Sehenswürdigkeiten - naja, ob jede weiß ich nicht, aber doch viele. Auf jeden Fall Ausflugsmöglichkeiten. Warum nicht das eine mit dem anderen verbinden? Wir als Eltern sollten den Kindern nur nicht zu viel abverlangen, sonst vergeht ihnen schnell der Spaß. Aber wenn der Museumsbesuch kurz gehalten wird, ist noch Zeit für einen Ausflug auf einen Spielplatz oder in einen Park.
  2. Sie sollen die Welt entdecken. Manchen reicht ihr eigenes Zimmer, anderen kann es nicht abwechslungsreich genug sein. Die einen dürfen wir aus ihrer Komfortzone herauslocken, indem wir fremde Gegenden erkunden. Den anderen kommt dieses Abenteuer wie gerufen, welches dann aber wirklich Abwechslung bieten sollte.
  3. Alex ist Geschichtslehrer und unsere Kinder sind sehr interessiert an den Hintergründen von Gebäuden oder bekannten Persönlichkeiten. Sie finden es spannend zu wissen, wer mal in dieser Burg gewohnt hat. Warum steht ein Papstpalast in Avignon? Sie können es kaum erwarten, eines Tages nach Israel zu reisen und den Boden zu betreten, auf dem Jesus gegangen ist. Im Geschichtsunterricht geht es nicht nur um das Wissen der Vergangenheit - so viel habe ich von Alex inzwischen gelernt. Es geht vor allem darum zu verstehen, wie die Menschen früher waren und dann stellt man fest, dass sie uns in vielem sehr ähnlich waren. Deshalb versuchen wir die Begeisterung unserer Kinder an kulturellen und historischen Dingen wach zu halten und das geht am besten vor Ort.
  4. Dieser Punkt und der nächste beziehen sich auf das Ausland. Aber wir besuchen auch sehr gerne fremde Städte und Gegenden hier in Deutschland. Zugegeben - die Kultur Frankreichs unterscheidet sich nicht so stark von der deutschen wie viele andere. Aber es ist ein Anfang. Wir möchten mit den Kindern lernen, dass nicht alle Menschen gleich sind oder gleich aussehen. Und das müssen sie auch nicht. Warum auch? Fremdes ist nicht gleich schlecht. Offenheit und Liebe für andere, egal wo sie herkommen, ohne Furcht, aber mit Respekt.
  5. Begeisterung für neue Sprachen fördern. Alex hat eine App auf sein Tablet heruntergeladen, sodass die Kinder schon erste Wörter Französisch lernen konnten. Sie waren begeistert von dieser Sprache und sehr lernwütig. Ich hab auch angefangen, diese Sprache zu mögen und habe mir vorgenommen, vor dem nächsten Urlaub in Frankreich - den es mit Sicherheit geben wird - wenigstens die wichtigsten Floskeln zu lernen. Mehr als Merci und Bonjour kenne ich bisher nicht und mit Englisch kommt man nicht überall weiter.

 

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Wie lange haben Ben und Hannah von diesem Moment geträumt? - Laaange... Deshalb war der Eifelturm ein Muss für uns, wenn wir schon nach Frankreich reisen.

Ich muss sagen, dass mich der Eifelturm von unten noch mehr fasziniert als von oben. Diese Konstruktion ist einfach schön! Alex und ich waren vor fast elf Jahren zusammen hier. Damals war es ganz anders. Es war bitter kalt, wir hatten keine Kinder und haben lange nicht so viel gestaunt wie mit diesen wunderbaren Geschöpfen.

Und die Sicherheitsvorkehrungen waren damals - ich erinnere mich gar nicht mehr.... Aber die schwer bewaffneten Soldaten, die trotz Taschencheck und anderen Sicherheitsmaßnahmen Patrouille liefen, werden wir wohl nicht vergessen. Das hat mir nicht wirklich ein Gefühl der Sicherheit vermittelt, doch wir wissen alle, warum sie hier sind.

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Was waren die beiden glücklich!! Endlich in Paris. Endlich auf dem Eifelturm gewesen. Und nun die Stadt unsicher machen

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#beschenkt
Mehr Worte braucht es hier nicht.

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Wenn die Füße nicht mehr tragen wollen, übernimmt der Papa.

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#sicher #geborgen #getragen #geliebt #gesegnet #beschenkt

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Überall, wo wir hinsahen, gab es etwas zu entdecken. Die Ecke, in der unser Auto in einem kleinen Parkhaus stand, hat uns gezeigt, dass Paris wie jede andere Stadt nicht nur prunkvoll ist. Aber sie hat viel zu bieten. Uns hat sie wunderschöne Erinnerungen geschenkt. Es war auch anstrengend - körperlich wirklich sehr anstrengend. Ich hatte Schmerzen, die ich vom Ende meiner letzten Schwangerschaft kannte. Alex sagte treffend: Na, du hast ja auch den ganzen Tag ein Kind mit dir rumgetragen. Das habe ich wirklich. Links ein Kind, rechts die Kamera. Mein Körper litt und fotografisch konnte ich mich nicht austoben, aber ich würde es wieder tun!rn_10381 rn_10385 rn_10388

Wann sind deine Haare so lang geworden? Deine Augen so verstehend? Dein Mund spricht Weisheit und küsst Mitgefühl. Du bist so groß, so einzigartig wunderbar. Und doch kann ich nicht verstehen, wie schnell wir bis zur Schulanmeldung gekommen sind. Soll es wirklich schon nächstes Jahr so weit sein? Bin ich bereit für diesen Schritt? Du bist es, meine Tochter. "Perfektes Schulkind" hat man über dich gesagt. Dann will ich dich gehen lassen, dich noch ein Stück mehr loslassen. Im nächsten Jahr. Ein wenig Zeit brauche ich noch.

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Ich nehme dich an die Hand und passe auf dich auf. Ich erkläre dir die Welt und erzähle dir vom Himmel. Ich liebe dich unendlich, kleine Schwester 💕

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Kein Bild ohne fremde Köpfe möglich!

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Versailles ist atemberaubend! Wir hoffen, irgendwann einen ganzen Tag Zeit zu haben, um diese wunderschönen Gärten zu erforschen und auch das Schloss zu besichtigen. Als wir ankamen, machten wir erstmal ein Picknick auf den Stufen. Ben ließ die kleinen Vögelchen von seinem Brot naschen. Eigentlich waren die Kinder schon total kaputt, aber sie haben nicht bereut, doch noch aus dem Auto gestiegen zu sein! Apropos Auto: Wir als Deutsche waren immer mal wieder leicht schockiert über einige Gepflogenheiten hier. Besonders als wir eine halbe Stunde brauchten, um vom Parkplatz zu kommen. Naja, es hat sich dennoch gelohnt!

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Wie ich diese meine verrückten Lieblingsmenschen liebe ❤️

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In Versailles hat Emmi sich viel wohler gefühlt als direkt in Paris. Sie ist hier rumgelaufen, als gehörte sie hierher.

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Es stehen noch jede Menge andere Städte auf unserer Liste, aber hier kommen wir dennoch irgendwann wieder her.

Welche Stadt hat es denn euch angetan? 

Mehr von unserem Frankreichurlaub gibt es hier:

Teil 2: Wohlfühlen in Le Poët-Laval

Teil 3: Avignon und Nougatmuseum

Teil 4: Ein Tag am Meer

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