Wir in Frankreich Teil 4: Ein Tag am Meer

Meer bedeutet für mich Faszination und Staunen.

Über Unendlichkeit und Weite. Größe und Macht.

Ich dagegen bin so klein.

Nein, nicht unbedeutend, sondern einfach klein.

Ein kleiner Teil des Ganzen. Des Weiten. Des Unendlichen.

Jeder Mensch begegnet und erlebt Gott auf unterschiedliche Weise.

Für mich ist das Meer ein besonderer Begegnungsort mit meinem Schöpfer.

Mein Herz sprudelt über vor Ehrfurcht und Anbetung.

Wenn das Meer schon so weit und groß ist, wie gewaltig dann erst ER.

Und trotzdem macht er sich klein und kommt zu mir.

Und trotzdem, trotz all dem, will er mich. Liebt er mich. Gebraucht mich.

Nicht braucht, sondern gebraucht, denn brauchen tut er mich nicht.

Aber ich darf ihm dienen. Ich darf zu ihm gehören. Ich darf mich SEIN nennen.

Das ist zu wunderbar, um es zu begreifen und erst Recht kann ich es nicht in Worte fassen.

Ich bringe nicht mehr als ein leises, schwaches DANKE hervor.

Und er legt seinen Arm um mich und sagt BITTE.

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Zwei Stunden. Was sind schon zwei Stunden Fahrt? - Emma macht überraschenderweise total gut mit, auch wenn sie nicht immer nach Plan schläft.

"Sollen wir unsere Badesachen mitnehmen?", fragt Hannah. - "Nein, dafür ist es nicht warm genug." - Hätten wir doch auf unser schlaues Mädchen gehört.

Nicht nur ich stehe fasziniert vor diesem gewaltigen Wasser. Wir waren noch nicht einmal am Strand angekommen, da hatten Ben und Hannah schon ihr Plätzchen gefunden, an dem sie Stunde um Stunde hätten sitzen und staunen können.

rn_11285 rn_11286 rn_11289 rn_11302 rn_11306 rn_11312 Leichten Schrittes über den weichen Sand tanzen. Spuren hinterlassen. Mit allen Sinnen genießen.

Wir waren nur einen Tag am Meer, aber dieses tiefe Durchatmen hat unseren Seelen schon gereicht, um die Leichtigkeit und das Tanzen in unsere Koffer zu packen und mit nach Hause zu nehmen.

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Emma wagt die ersten Schritte dem Meer entgegen. Es ist ihr noch nicht so ganz geheuer.

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Ich wollte noch näher ran. Also wagte ich den Weg über diese Steine. Ich sah nicht wirklich anmutig dabei aus. Wenn ich fallen würde - aua. Aber meine Kamera!! - Nein, da kroch ich lieber ganz langsam von einem Felsen zum nächsten.

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Diese vier sind dann auch bis zur Hälfte gegangen. Und gesprungen. Nicht gekrochen wie ich.

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Wenn die Kinder am Ende des Tages schmutzige Hände und Füße haben, ist es doch (meist) ein guter Tag gewesen, nicht wahr?

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Emmi war wirklich schwer beschäftigt. Immer wieder ereilten sie neue Aufgaben. Es gab so viel zu tun.

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Der Hunger treibt uns in Richtung Pizzeria.

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Und dann geht es wieder an den Strand.

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Der Flamingo! Ich hatte ihn ja schon in Teil 2 erwähnt.

In jedem Urlaub dürfen sich die Kinder eine Erinnerung aussuchen. Ben hatte schon einen französischen Comic von Asterix und Obelix gefunden. Hannah und Emma fanden ihre Schätze in einem Souvenierladen. Unsere Große nahm den Geldbeutel mit, den ich gefunden hatte und selbst so schön fand - aus braunem Leder mit einem goldenen Pferd. Pferde haben wir unterwegs unfassbar viele gesehen. Und auch Flamingos müssen in dieser Region zu Hause sein, denn es gab viele verschiedene Dinge mit diesen rosa Tieren. Dieser Flamingo hatte Emmas Herz erobert.

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Dies ist nur eine kleine Auswahl von "Ins-Wasser-springen-Bildern".  🙂

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Es ist spät. Da ist schon jemand müde geworden, kein Wunder, wenn man den Mittagsschlaf verweigert. Aber es ist Zeit, nach Hause zu fahren. Doch: Wie kriegen wir die zwei Großen ins Auto?

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Der Sonnenuntergang aus dem Auto fotografiert.

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Es war ein ganz besonderer Tag einer ganz besonderen Woche.

Teil 1: 5 Gründe für einen Städtetrip mit Kindern

Teil 2: Avignon und Nougatmuseum

Teil 3: Avignon und Nougatmuseum

Hast du auch einen Ort, an dem du Gott auf besondere Weise begegnest?

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